Auch dieses Jahr hat wieder eine Gruppe von zehn Naturschützern während vieler Arbeitsstunden Berufkraut ausgerissen.

Obwohl der Naturschutzverein schon seit ein paar Jahren speziell im Lindhof und am Schlittelhang gezielt gegen die invasiven Neophyten vorgeht gibt es dort jedes Jahr wieder einen Bestand, der jedoch durch die Bekämpfung von Jahr zu Jahr merklich zurück geht.

Das Berufkraut verbreitet sich stark auf Ruderalflächen, an Weg- und Strassenrändern, vermehrt aber auch auf Wiesen und Weiden. Ohne konsequente Bekämpfung übernimmt der Neophyt innert weniger Jahre derart die Oberhand, dass heimische Pflanzen mehr und mehr aus den betroffenen Flächen verschwinden.

Das invasive Berufkraut hat absolut keinen ökologischen Wert, weder für Insekten noch für das Vieh. Weil die Pflanze durch Mähen noch gestärkt wird, hilft nur konsequentes Ausreissen und das, sobald die ersten blühenden Pflanzen entdeckt werden.

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